DE | FR | IT

TAGUNG 2017

In der Schweiz stehen die kleinen und mittleren Gemeinden nach der Revision des Raumplanungsgesetzes vor grossen Aufgaben. Zentrale Herausforderung ist die Siedlungsentwicklung nach innen. Über 90% aller Gemeinden der Schweiz haben weniger als 10000 Einwohner. Untersuchungen zeigen, dass über zwei Drittel der Bauzonenreserven in diesen kleinen und mittleren Gemeinden zu finden sind.

Innenentwicklung bedeutet stets, sich mit Fragen des Verkehrs, Freiraums sowie der Nutzungen, Unterschutzstellungen, Nachbarschaftsauswirkungen etc. zu beschäftigen. Sie erfordert massgeschneiderte Lösungen und viel Durchhaltevermögen in teils langwierigen Planungsprozessen. Dies stellt die kleinen und mittleren Gemeinden angesichts geringer finanzieller und personeller Ressourcen vor grosse Aufgaben.

Die kleinen und mittleren Gemeinden stehen aus diesen Gründen klar im Fokus der 2. Tagung der ETH Zürich zur Innenentwicklung. Welches sind die grössten Herausforderungen, mit denen sie bei der Umsetzung der Innenentwicklung konfrontiert sind? Wie gehen sie vor, um die Probleme zu lösen und welche Unterstützung würden sie sich wünschen?

Anhand erfolgreicher Praxisbeispiele werden die zentralen Herausforderungen, innovative Lösungsideen und Erfolgsfaktoren für die Planung und Umsetzung der Innenentwicklung in kleinen und mittleren Gemeinden aufgezeigt und diskutiert. Inputreferate und Workshops zu verschiedenen Schwerpunktthemen bilden den Kern der Tagung, deren Abschluss eine Podiumsdiskussion zu den zentralen Erkenntnissen bildet.

Die Tagung richtet sich primär an kleine und mittlere Gemeinden, insbesondere an VerteterInnen aus dem Gemeinderat, der Bauverwaltung und der Politik, die für die Unterstützung dieser Gemeinden zuständigen kantonalen Verwaltungen und Planungsbüros.

Datum: 23.06.2017
Ort: ETH Zürich, Hönggerberg
Kosten: 380.- CHF

Die Tagung ist mehrsprachig. Die Beiträge werden in der jeweiligen Sprache der Referierenden abgehalten (keine Simultanübersetzung).

CHANCEN UND MÖGLICHKEITEN DER KLEINEN UND MITTLEREN GEMEINDEN

top